Das magische Wissenschaftskabinett
tanzen Sie ein

Manchmal ist die Natur allzu trügerisch, manchmal ein Trugbild allszu natürlich. Der kleinste Tornado, der größte Eiswürfel, die älteste Seifenblade der Welt? Nicht immmer sind Mathematik und MAgie, Physik und Phantasie im Berliner Curiosum zu unterscheiden. Was wir immerhin wissen, sind drei Dinge: Der Gründer ist Clown und Künstler aus ganzem Herzen, das hat Konsequenzen für die Besucher und der Stuhl am Eingang stammt aus Honeckers Büro.
Pressemeldung
Heimatjournal vom 20.03.2004
Hacki Ginda
Mitten in Berlin, im ehemaligen Kohlenkeller der Hackeschen Höfe, gibt es seit kurzem ein Curiosum, ein Wissenschafts- und Zauberkabinett. Aufgemacht vom Varietékünstler und Kuriosum Hacki Ginda.
Wer sich darauf einlässt, zum Lachen in den Keller zu gehen, findet an historischem Ort einen Raum für Träume und Illusionen. In 14 Monaten Handarbeit hat der Varietékünstler und Chamäleon-Mitbegründer Hacki Ginda aus recycelten Bühnenbildern den einzigen unterirdischen Zirkus Berlins entstehen lassen. Mit Lichtern, schwarzen Wänden, Durchgängen und mehr als 12 Stationen zum Staunen, Anfassen und Mitmachen erklärt Ginda die Wissenschaft der Unterhaltung. Der Clown Hacki und der Hackesche Markt gehören seit der Wende zusammen, sein Zuhause sind die paar Quadratmeter zwischen Curiosum, seiner Wohnung und Chamäleon-Varieté. Dort steht er seit Jahren auf der Bühne. Und dort hatte vor wenigen Tagen die „Nacht der Komödianten“ Premiere.
Beitrag von Kathrin Matern